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Über die Katzen

Der älteste unter unseren drei Mietzen ist Pete. Pete ist ganz klar nach Pete Sampras benannt. Warum weiß ich auch nicht mehr so genau. Wir zwei leben nun schon über 8 11 Jahre zusammen und ja, man könnte sagen, er sei ein wenig, aber nur ein klitzekleines Bisschen, fixiert auf mich. Er ist ein echter deutscher Bauernhofkater, auch wenn einige Tierärzte bereits meinten, er hätte was von einem Bengalen und ob ich einen Stammbaum hätte… äh nein. Höchstens die Wegbeschreibung zum Bauernhof.

Cornelia und Herr Lehmann – Connie und Lehmann sind in Bochum zu uns gestoßen. Eigentlich suchten wir nach einem Kumpel für Pete. Der war nach unserem Umzug ins Ruhrgebiet etwas… nennen wir es “verstimmt”. Da Connie aber nicht von unserer Seite wich im Tierheim… wurden es eben zwei Kumpel.

Sie mögen sich ja schon. Manchmal. Zeigen es nur nicht so gerne. Wir haben sie aber auch schon kuschelnd nebeneinander erwischt. Ansonsten sind sie eigentlich total super pflegeleicht. Alle zwei Stunden steht nachts jemand auf und lässt irgendwen rein oder raus, je nach Wetter, Jahreszeit und Jagdsaison. Der eine mag nur die rosa Schälchen, der andere nur die gelben, Wasser muss immer abgestanden sein, Pete möchte eigentlich immer getragen werden (und der ist echt groß und kann super alleine laufen), Lehmann muss man immer von oben bis unten durchknuddeln und wenn man nicht nach dem Schuhe-ausziehen sofort aufs Sofa geht, schreit Connie einen direkt an.

Es ist also der ganz normale Katzenwahnsinn. Schön ist dann aber auch, wenn man an der Straßenecke schon abgeholt wird, man abends zum Einschlafen die Füße gewärmt bekommt und sie einen bedingungslos lieb haben, egal ob bad hair day ist oder nicht.

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