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Geschrieben am 04.06.2014 in handgemacht | Keine Kommentare

Fühlbuch Teil II – ein Buch nur zum Fühlen

Ein Fühlbuch mit Bildern habe ich Euch ja bereits gezeigt. Nun zeige ich Euch noch ein kleines Werk von mir. Ein Fühlbuch, was seinem Namen alle Ehre macht: es gibt keine Bilder, kein Schnickschnack (nur einen kleinen), es darf nur gefühlt werden! Das heißt, die Stoffe und Materialien sollen im Vordergrund stehen.

kitchencat-fuehlbuch6Ich entschied mich dafür es nicht wahrlos bunt zu gestalten, sondern wählte Blautöne aus. Mit dabei: Baumwolle, dünner Filz, Jeans, Babycord, Jersey, Handtuch und Vlies.

kitchencat-fuehlbuch8Aus jedem der acht Stoffe schnitt ich ein 13×13 cm großes Quadrat aus. Ich sortierte die “Blätter” so, wie ich sie gerne später im Buch haben wollte und steckte die Seitnepaare zusammen. Anders als bei dem Bilder-Fühlbuch nähte ich dann erst die nebeneinanderligenden Seiten aneinander, so dass ich eine Doppleseite erhielt.

kitchencat-fuehlbuch9Danach nähte ich die Doppelseiten rechts auf rechts aufeinander, bis auf eine Seite zum Wenden. Wichtig dabei ist: die Nähte in der Mitte zu unterschiedlichen Seiten kippen zu lassen. So wird die Mitte nicht so wulstig.

So habe ich dann zweimal eine fertige Doppelseite mit vorne und hinten hergestellt. Das ist aber auch schwierig zu erklären! Also noch mal langsam:
1. Seite an Seite nähen, damit eine Doppelseite entsteht.
2. Das mit allen Seiten machen, die Doppelseiten werden sollen (bei mir waren es vier).
3. Die Doppelseiten zu rechts auf rechts zusammen nähen, dass sie eine Vorder und Rückseite haben als Doppelseite, Wendeöffnung an einer Seite auflassen.
4. Die Kanten schön bügeln und die Wendeöffnung schließen, indem Ihr einmal außen herum umsäumt. Achtung in der Mitte – da liegt viel Stoff übereinander (vor allem bei Materialien wie Jeans, Handtuchstoff, usw. etwas knifflig).
Die Seiten sind nun fertig und man kann sie übereinander legen.

kitchencat-fuehlbuch10Um das Buch zu einem Buch zu binden habe ich ein schönes Garn von Garn&mehr ausgesucht und mit einer dicken Nadel per Hand (!) (ich hasse per Hand nähen) die zwei Lagen zusammen genäht. Wie man sehen kann, passten die Nähte schön aufeinander, aber leider war die äußere Doppelseite etwas zu groß geraten. Total ärgerlich dachte ich. Hinterher aber stellte sich heraus, dass das so perfekt passt, denn so bildet die äußere Doppelseite gleichzeitig einen Umschlag! Natürlich habe ich mir das unterbewusst vorher schon gedacht!

kitchencat-fuehlbuch11Am Rand ließ ich ein wenig garn überstehen, flocht einen kleinen Zopf, den ich mit einer Perle abschloss und gönnte mir das als einzigen kleinen Schnickschnack an dem Buch. Was sagt Ihr? Geht sicher noch besser und sauberer, aber ich bin supi begeistert! Und ich hoffe, meine Kleine auch?!

P.S.: ich bin keine Profi-Näherin, daher vergesse ich immer so was zu erwähnen wie Nahtzugaben usw. Das tut mir total Leid! Aber ich nehme an meiner Maschine eigentlich immer Füßchenbreit als Nahtzugabe und schreibe auch extra nichts zu Stichlänge und Co, da meine alte Lady ja aus den 60ern kommt und ich nicht glaube, dass Euch Angaben wie “das dicke Metallrad steht auf A, das kleine auf K, der rote Hebel in der Mitte auf 3 und der silberne auf 8″ hilft…

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