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Geschrieben am 23.01.2014 in hausgemacht | 1 Kommentar

Endlich kann ich sie auch backen: Die Mini-Gugl! Heute mit Johannisbeere gegen grauen Himmel

Manchmal gehen Wünsche ja auch wirklich in Erfüllung! So habe ich doch tatsächlich eine Mini-Gugl-Form samt zwei Backbüchern voller Inspirationen zum Geburtstag geschenkt bekommen! Danke noch mal an die lieben Schenkerinnen und Schenker! Denn auch ich war nun neugierig auf diese kleinen Minis. Eine Mini-Gugl-Form besitze ich bereits. Allerdings passen da sechs rein und sie ist eigentlich so was wie eine Medium-Gugl-Form, also weder klein noch groß. Aber nun besitze ich eine Form für 18 kleine Köstlichkeiten.

Ich muss gestehen, dass ich zwar alle (wirklich alle) Rezepte gelesen habe in den zwei Büchern, aber natürlich dennoch meinen eigenen (Rezept-)Kopf durchsetzen musste. Mein erstes Gugl-Experiment ist also angelehnt an ein Rezept aus dem Buch von der Gugl und durch meine Ideen erweitert, ergänzt, verändert oder wie auch immer… Hier kommen sie, meine ersten Mini-Gugl:

Mini-Gugl Johannisbeere

Butter und Mehl für die Form
60 g warme weiche Butter
60 g Rohrohrzucker
1 Prise Vanille
1 zimmerwarmes Ei
60 g Mehl
1 Prise Salz
50 g Saure Sahne
1 TL Johannisbeer-Pulver
1 TL Agavendicksaft

kitchencat-minigugl1Die Form mit weicher Butter einfetten und mit Mehl bestäuben. In dem Buch steht “mit dem Backpinsel”. Ehrlich gesagt sind die Mulden ja so klein, ich habe gleich den Finger genommen und das klappte perfekt. Das Bestäuben ist bei so kleinen Förmchen schon eine Kunst, aber es hat gereicht, dass alle Gugl aus der Form hüpften. Aber eigentlich dachte ich immer, Silikon muss man nicht einfetten?!

kitchencat-minigugl3Die Saure Sahne mit dem Agavendicksaft (flüssiger Honig geht auch oder man lässt es hier weg und nimmt gleich einfach einen TL mehr Zucker im Teig) und dem Johannisbeerpulver verrühren.
Das Johannisbeerpulver habe ich auf der eat&style im letzten Jahr entdeckt und bin BEGEISTERT! Es ist von Spice for Life und eigent sich für alles mögliche: Dressings, Marinaden, Soßen, im Müsli, im Joghurt (viiiieeeel besser als fertiger Fruchtjoghurt)… und nun eben auch für meine Mini-Gugl. Es gab so viel Schoki die letzte Zeit, da musste was mit Frucht her.

Dass die Zutaten Zimmertemperatur haben sollten, bete ich ja in jedem Backrezept mittlerweile runter… aber es erleichtert wirklich das Arbeiten und macht den Teig super flufflig. Die Butter mit dem Zucker schön fluffig schlagen. Das ist bei einer so kleinen Portion gar nicht so einfach. Ich habe immer wieder mit dem Teigschaber den Teig zurück in die Mitte geholt, dann geht es besser. Vanille und das Ei hinzu und so lange rühren, bis sich alles verbunden hat. Wie im Buch steht: nicht zu kurz und nicht zu lange. Ich habe nun nicht die Zeit gestoppt, aber man sieht es auch, wenn alles schön verbunden ist.

Mehl und Salz hinzu, das nicht zu lange und fertig ist der Teig. Nun halbe halbe machen und die eine Hälfte mit der fruchtigen Saure Sahne verrühren. Es wird empfohlen den Teig mit dem Spritzbeutel einzufüllen, aber das hat bei mir nicht geklappt. Ich habe aber irgendwie nicht die richtige Tülle. Dann habe ich es mit zwei Teelöffeln gemacht und das klappte super. Ich habe erst den hellen Teig eingefüllt, dann den fruchtigen.

20 Min. im vorgeheizten Backofen (auch hier lohnt das Vorheizen wirklich!!) bei 175 Grad und Ober- und Unterhitze backen. Etwas abkühlen lassen, stürzen und sofort aufessen!

kitchencat-minigugl2Tadaaaa – da sind sie: Meine erste Mini-Gugl-Produktion. Ich bin gespannt was die Testesserinnen und Testesser heute sagen werden! Es ist ein wenig aufwendiger als “schnöde” Muffins zu backen, aber es lohnt sich. Finde ich zumindest. Und Ihr?

1 Kommentar

  1. Ich durfte Versuchskaninchen spielen und muss sagen einfach köstlich!
    Das Rezept kann ich nur weiterempfehlen …

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