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Geschrieben am 31.12.2013 in gemischtes, hausgemacht | Keine Kommentare

Weihnachtsschlemmerei 2013 – ein Rückblick

Weihnachten kommt immer total überraschend und plötzlich, dann kann man (ich) es kaum erwarten, lecker kochen, Geschenke, Kerzen, unterm Baum sitzen, dann kommen all die Besuche, auswärts Essen, Geschenke verteilen, Märchenfilme gucken, Weihnachtsanrufe, man freut sich und ist angestrengt zugleich (wegen dem vollen Bauch) und dann ist alles einfach so rum. Ruck-Zuck-Rum. Schon ein Bisschen schade. Vor allem weil ich nun erst nach Weihnachten die Baumkerzen wieder gefunden habe…

kitchencat-weihnachten3Versprochen ist versprochen, wenn es schon keinen Weihnachtsbeitrag VOR den Festtagen gab, dann nun wenigstens ein kleiner Rückblick, was es bei uns leckeres an Heilig Abend gab.

kitchencat-weihnachten2Schon am Montag bereitete ich einiges vor. Das mache ich am liebsten, dann ist es am Haupttag nicht so stressig. Zum Beispiel habe ich die Rindfleischsuppe schon gekocht und die Markklöschen ohne Mark schon mal gerollt und in den Kühlschrank gestellt. Meine Herren, waren die lecker! Nach Rezept meiner lieben Nachbarin, die seit den BSE-Schlagzeilen Markklößchen einfach ohne Mark macht. Erst war ich skeptisch… aber die waren so lecker, dass mein Schwiegerpapa sich hat welche einpacken lassen! Und es ist so einfach:

Markklöschen ohne Mark

2 alte Brötchen
1 Ei
125 g Butter
Semmelbrösel nach gut dünken
gehackte frische Petersilie, davon reichlich
Salz und Pfeffer

Die Brötchen in lauwarmen Wasser einweichen, so etwa eine halbe Stunde. Wenn man aber noch länger was zu tun hat – einfach liegen lassen. Dann ausdrücken und mit allem anderen zu einem mittelfesten bis festen Teig kneten. Die Semmelbrösel mache ich erst sparsam drunter, dann wieder etwas mehr, wenn ich merke, dass der Teig noch zu weich ist.

Wenn man kleien Knödel formen kann, ist er fertig! Dann kleine Knödel formen und diese dann sofort oder später in der Suppe oder Brühe bei offenem Deckel (!!!) gar ziehen lassen. Das dauert so etwa 10 Min., je nach dem wie klein oder groß die Knödelchen sind. Ich habe sie für die Suppe seperat gekocht, damit die Suppe schön klar bleibt.

kitchencat-weihnachten4Ja und dann gab es als ersten Gang eine Rindfleischsuppe mit Markklöschen ohne Mark, ein paar Möhrenscheiben, Suppenfleisch und Sellerielocken. Leider habe ich es versäumt von den Locken ein schönes Foto zu machen. Ich habe auf der eat&Style ein tolles Werkzeug erstanden. Das muss ich Euch noch mal zeigen bei Gelegenheit!

kitchencat-weihnachten1Das Fleisch für den Hauptgang habe ich auch schon einen Tag vorher geschmort. Es wurde erst gebraten, dann geschmort und dann noch mal. Währenddessen kochte ich Rote Beete und einen Sud, in den sie dann über Nacht eingelegt wurde. Und das schmeckte alles Montag Abend schon sooo gut!

kitchencat-weihnachten5Und an Heilig Abend dann noch besser! Die Rote Beete kam zum Fleisch und wurde noch mal aufgekocht. Wahnsinn! Was für Geschmackserlebnisse! Ingwer, Orange, Piment, … Ein Traum! Das Rezept hatte ich aus einer älteren “Essen&Trinken” Ausgabe ausgekramt. Dazu gab es Kartoffelpüree von meinem Liebsten höchstpersönlich cremig gerührt! Das war sonnengelb! Die Kartoffeln dafür wuchsen aber auch im Sommer bei uns in aller Ruhe vor der Haustüre!

kitchencat-weihnachten6Als Abschluss gab es dann ein Dessert im Glas. Schicht für Schicht lecker: Quark-Mohn-Creme, Birnenmus und Shortbread. Seit Jahren will ich zu Weihnachten eine Mohnmousse machen, nun habe ich es endlich geschafft. Das Birnenmus hatten wir im Spätsommer gekocht und eingefroren. Leider war es etwas dünn und ich habe mit Speisestärke angedickt. Das Shortbread gebe ich zu, war gekauft. Das habe ich einfach nicht mehr geschafft auch noch selbst zu backen. Das einzige Dilemma – mein Schwiegerpapa mag gar kein Mohn. Wir zwei sind nämlich immer die Dessert-Könige, aber damit konnte ich ihm keine Freude machen. Hier noch mal ganz offiziell: Beim nächsten Mal kein Mohn und kein Marzipan (mag er nämlich auch nicht so gerne) für Dich lieber Schwiegerpapa!

Und noch einmal: Frohe Weihnachten gehabt zu haben!

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