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Geschrieben am 28.10.2013 in hausgemacht | 1 Kommentar

Wie sich Pflaumenmus im Ofen selbst kocht

Wer im Frühjahr zu uns auf den Speicher kommt, könnte meinen, wir wären Altglas-Messis. Dabei bereiten wir uns nur auf die vielen leckeren Früchte und Gemüse vor! Wir hatten schon mal Gläser-Notstand und ich fragte alle Kolleginnen auf der Arbeit, ob sie denn noch Altglas zu Hause hätten und ob sie mir das nicht schenken wollen. Da wird man erst mal angeschaut. Aber mittlerweile wissen alle Bescheid – schließlich kriegen sie meist ein volles Glas zurück.

kitchencat-pflaumenmus 3Dieses Jahr kann uns das nicht passieren! Wir hatten bestimmt drei Kisten Gläser gesammelt. Große für Obststücke, kleine für Marmelade, Flaschen für Sirup. Dann bekam ich eine sms von meinem Mann, während ich auf Dienstreise war: “Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen werde – aber wir brauchen Gläser.” Denn eine liebe Freundin stellte uns einen ganzen Korb Zwetschgen vor die Tür und wir hatten bereits an die 50kg Obst verarbeitet. Jut. Gläser. Wen fragt man da am besten? Klar, meine liebe Schwiegermutter und Dealerin für alle Waren!

Da ich aber grade von der Dienstreise zurück kam und eigentlich ganz anderes zu tun hatte, mussten sich die Zwetschgen irgendwie selbst verarbeiten. So kamen sie kurzer Hand in den Ofen.

Pflaumenmus aus dem Ofen

3-4 kg Zwetschgen
650 g Zucker
Sternanis
Zimtstangen
Amaretto oder Rum oder keins von beidem

Die Zwetschgen haben wir nicht abgewogen, aber das tiefe Backblech war Rand voll. Die Zwetschgen gut waschen und putzen, alle braunen und weichen Stellen rausschneiden. Es ist wichtig, nur unversehrtes Obst einzukochen. Die Zwetschgen halbieren oder größere auch vierteln. Geputzt sollten es 3-4 kg ergeben.

kitchencat-pflaumenmus 1Mit dem Zucker und den Gewürzen auf dem Blech mischen und ab in den Ofen bei 180 Grad. Und nun kann man eineinhalb Stunden etwas anderes tun. Immer wenn man in der Küche vorbei geht, einmal umrühren.

kitchencat-pflaumenmus 2Nach den eineinhalb Stunden dann die Backofentür für eine halbe Stunde mit einem Holzlöffel einen Spalt offen halten. So verdampft das restliche Wasser aus den Früchten.

Wer mag gibt zum Schluss einen Schluck Rum oder Amaretto hinein (beides köstlich) oder auch nicht. Aber ich kann es nur empfehlen! Dann in vorbereitete, heiß ausgespülte oder abgekochte Gläser füllen, verschließen, für 5 Min. auf den Kopf drehen – fertig!

1 Kommentar

  1. Miam miam!
    Wir haben ja die klassische “Nimm einen großen Topf und koch das Zeug bis zur Unendlichkeit”-Version gemacht und sind mit dem Ergebnis auch sehr zufrieden, aber nächstes Jahr werde ich diese Variante auf jeden Fall auch mal ausprobieren! :)

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