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Geschrieben am 25.08.2013 in hausgemacht | Keine Kommentare

Reiserezept #2: Süßkartoffel-Curry

Klar, die Strände, Buchten, das Meer, Schnorcheln, Tempelanlagen – alles atemberaubend schön und interessant! Aber ich wäre nicht ich, wenn ich nicht auch in Thailand über Rezepte nachgedacht hätte und darüber ins Gespräch gekommen wäre. Naja, und wie in jedem Urlaub gab es auch Katzen auf den Bildern… diesmal allerdings auch am Strand. Das war schon lustig, hinter mir das Meer, vor mir noch mehr Meer und auf dem schmalen Sandstreifen eine Mietzekatze.

kitchencat in ThailandWir waren beide sehr aufgeregt, da keiner von uns vorher in Südostasien unterwegs war. Aber alle Aufregung verflog gleich schon am Flughafen von Bangkok. Alles funktionierte reibungslos, die Menschen sind unglaublich freundlich und hilfsbereit. Auch das Verständigen lief prima, da alle irgendwie ein Bisschen Englisch können. Und das Essen – ein Traum! Ich ärgere mich jetzt noch, dass ich die ganze Zeit misstrauisch gegenüber diesen Bällchen am Spieß war… erst am letzten Tag fasste ich mir ein Herz, fragte was es ist, probierte – und freute udn ärgerte mich zu gleich. Die Bällchen sind so was wie die thailändische “Frikadelle” am Spieß. Wenn man mag, bekommt man süße Chilisoße in den Beutel dazu und die Kombination aus den leckeren Fleischbällchen und der Soße… mmmmhhhh…

kitchencat-ThailandPad Thai ist ja auch so was, was beim Thai-Imbiss um die Ecke nicht fehlen darf. Das ist so, als wenn bei uns überall “Rührei” auf der Karte stehen würde. Aber jedes Pad Thai ist anders. Es gibt vegetarische Varianten, manchmal darf man mitbestimmen was rein soll, wie scharf es werden darf, usw. In jedem Fall war das hier auf dem Bild ein wahrer Genuss!!!

kitchencat-Pad ThaiDas was wir unter einem Curry verstehen und oft auch so in thailändischen Restaurants in Deutschland angeboten wird, hat nichts mit dem ursprünglichen Thai-Curry zu tun. Ich gebe es ja selbst zu: Wenn wir ein Curry machen, dann sind da Zucchini, Möhren, Pilze, Paprika, Fenchel, Zwiebeln, grüne Gohnen, … drin. Alles auf einmal. An den Straßenständen habe ich eher beobachtet, dass die Zutaten sich auf ein oder zwei beschränken. Vor allem in meinem geliebten Massamam Curry.

kitchencat-ZutatenAuch da kam bei uns neben der Paste allerhand Gemüse und gerne auch das Fleisch gewürfelt hinein. Dabei gehören neben den Gewürzen nur noch Kartoffeln und Fleisch in dieses Curry. Und wenn es mit Huhn zubereitet ist, findet man auch eher eine ganze Keule, als mundgerechte Stückchen.

Für dieses Rezept habe ich zwar auch mehr als Kartoffeln und Fleisch verwendet, aber es ist köstlich! Der Steinmörser steht auch ganz oben auf der Wunschliste, damit ich die Pasten selbst herstellen kann.

Süßkartoffel-Curry

2 Lauchzwiebeln
1 Pastinake
1 Möhre
3 Süßkartoffeln
2 Tomaten
1 Hand voll Ceshewkerne
1 Dose Kokosnussmilch
Massamam Curry Paste

Das Gemüse waschen, putzen und schneiden: die Lauchzwiebel in feine Ringe und zur Seite stellen, Pastinake, Möhre und zum Schluss erst die Süßkartoffel in mundgerechte Stücke. Die Ceshewkerne grob hacken.

kitchencat-LauchzwiebelundceshewkerneWährenddessen darf die Kokosmilch mit der Paste schon mal sanft köcheln. Dann löst die Paste sich gut auf. Zuerst kommt die Süßkartoffel hinein, die braucht etwas länger. Nach 10 Min. kommen Pastinake und Möhre hinzu. Ich gebe zu, ich piekse immer mal mit einem Messer oder einem Spieß in das Gemüse, vor allem in die Süßkartoffel, um zu testen, ob es gar, aber nicht zerkocht ist. Nach 20-25 Min. ist das Gemüse gar und schon lecker.

Dann werden noch die Tomaten in Stücke geschnitten und ganz zum Schluss kurz ein zwei Minuten mitgeköchelt. Ich mag es, wenn sie noch Biss haben! Sie sind ein schöner fruchtiger Gegenpol zum “schweren” Curry.

Als “Topping” kommen dann Lauchzwiebelringe und Ceshewkerne auf das Curry.

kitchencat-SüßkartoffelcurryUnd wenn ich irgendwann mal dieses Rezept finde, für diese wunderbaren süßen Bällchen – ich werde nichts anderes mehr zubereiten. Auf der Rückreise von Chumphon nach Bangkok mussten wir noch auf den Nachtzug warten und schlenderten über den Nachtmarkt. Und da waren sie endlich – diese wunderbaren Bällchen. Sie kleben ein wenig, sind mit Sesam ummantelt, manche haben eine Füllung. Wer mir das Rezept hierzu geben kann, für den überlege ich mir was ganz besonderes!!! Die arme Frau auf dem Markt, wundert sich bestimmt heute noch über die komische Touri-Frau, die all ihre restlichen Bällchen aufkaufte!kitchencat-Thai-baellchen

 

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