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Geschrieben am 07.08.2013 in hausgemacht | Keine Kommentare

Cake Pops, Kuchen am Stiel – muss das sein? JA!

Ich gehe ganz klar nicht mit dem Trend. Noch nie. Egal bei was. Warum? Aus Protest? Gute Frage. Einfach so würde ich sagen. Also habe ich noch keinen einen Bond-Film gesehen, Harry Potter erst gelesen, als alle Teile draußen waren und gegen die Leggins habe ich mich bis letztes Jahr auch noch gewehrt.

Warum sollte ich also anfangen Kuchen zu backen, um ihn zu zerbröseln und dann wieder zu kleinen Kuchen-Kugeln formen? Überhaupt die Vorstellung einen Kuchen zu backen, um ihn dann zu zerstören – äh, nein, das passte nicht in meinen Back-Horizont.

kitchencat-kaffeekränzchenDann haben Kolleginnen solche Cake Pops gebacken und mitgebracht. Ich sag mal so, unlecker waren die ja nicht. Gut, aber sofort mache ich hier gar nichts. Ich warte den Trend erst mal ab, bis alle sich überteuerte Stile, Geräte und sonst was gekauft haben. Dann lege ich los. Versprochen.

Tja, was soll ich nun sagen? Ich habe es gewagt und ausprobiert und bin so was von positiv überrascht! Wahnsinn! Meine Erkenntnisse beim Cake Pops backen:

1. Einen einfachen Kuchen backen geht schnell.
2. Einen einfachen Grundteig kann man ziemlich cool und individuell pimpen. (Ich mag doch Rezeptvorgaben nicht…)
3. Das Zerbröseln macht Spaß!
4. Die Dinger kann man suuuper auf Vorrat machen!
5. Sie sind einfach unglaublich lecker!

Grundteig für einen Kuchen, Kastenform, ergibt ca. 55 Cake Pops:

250 g weiche Butter
250 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Erst die Butter und den Zucker schaumig schlagen, die Eier nach und nach dazu geben. Dann kommen noch Mehl und Backpulver hinzu, fertig. In einer gefetteten Kastenform (es kann auch eine Pony-Form sein, wird ja eh zerbröselt) ca. 45-50Min. bei 180 Grad backen. Am besten backt man den Kuchen schon einen Tag vorher, dann kann er gut auskühlen.
kitchencat-cakepopsDie nächsten Schritte:

Nachdem der Kuchen ausgekühlt ist (wichtig!), wird er fachgerecht zerstört. Ich habe ihn dazu in Scheiben geschnitten und nach und nach zerbröselt.

Danach habe ich die Krümelmasse halbiert, weil ich zwei verschiedene Cake Pops machen wollte. Hier nun die weiteren Zutaten für die weißen Kokos-Pops:

100g Frischkäse
2 EL Schmand
3EL Batida de Coco (muss aber auch nicht sein)
8EL Kokosflocken

150g weiße Kuvertüre (reicht für 8 größere Kugeln)

Alles zusammen mit den Kuchenkrümeln zu einer homogenen Masse vermischen. Ich habe es erst mit dem Löffel versucht, kam aber mit den Händen besser voran. Aus der Masse habe ich 25 Kugeln geformt. Man kann natürlich auch kleinere Kugeln machen oder noch größere. Für die Anzahl übernehme ich mal keine Verantwortung…

Auf einem Küchenbrett habe ich sie dann für ca. 2 Std. in den Gefrierschrank gegeben. In der Zeit habe ich die zweite Hälfte Krümel verarbeitet und die Schokolade vorbereitet für die Glasur.

kitchencat-kokoscakepopsDazu dann die Kuvertüre über einem heißen Wasserbad schmelzen. Die Kuchen-Kugeln raus holen und etwas  auftauen lassen. Die Spitzen der Holzspieße habe ich in die Schokolade getaucht. Warum genau, äh… keine Ahnung. Ich bilde mir ein, dass das Holzstäbchen dann keinen Holz-Geschmack abgibt. Oder so.

Die Kugeln werden nun aufgespießt und vorsichtig in die Schokoladenglasur getaucht und behutsam gedreht. Ich habe mir einen kleinen Löffel zur Hilfe genommen, damit alle Stellen später bedeckt sind.

Und nun ein wenig Geduld, die Schoki trocknet relativ schnell (weil die Kugeln noch ein wenig kalt sind) und ab damit in den Mund! Jammi! Das hier sind ehrlich gesagt meine Favoriten, aber ich liebe auch Kokos!

kitchencat-zutatencakepopsDie dunklen Pops sind Chai-Tee-Pops, dazu braucht Ihr:

100 g Frischkäse
2 EL Schmand
6 EL Chai-Sirup
1 Prise Zimt extra

150 g dunkle Kuvertüre (in die ich auch noch mal eine Prise Zimt gerührt habe… mhhhhh…)

Wie oben schon beschrieben: Die Zutaten mit der anderen Hälfte Kuchenkrümel vermischen und zu einem Teig “kneten”, Kugeln formen, einfrieren, antauen, Schoki schmelzen, glasieren, trocknen, ESSEN!!!

kitchencat-chaicakepopDas Rezept für die Mohn-Mini-Gugel zeige ich Euch auch noch die Tage. Die waren auch so phantastisch lecker… mhhhh…

 

 

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