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Geschrieben am 29.03.2013 in hausgemacht | 1 Kommentar

Flexible Puffer

Sellerie, Möhren, Zucchini und was machen wir eigentlich noch mit dem Fenchel? Irgendwann liegen die wildesten Kombinationen im Gemüsefach und mir fällt einfach nichts ein, was ich daraus zaubern soll, schnell verbraucht werden muss es dann auch noch und wahrscheinlich fahren wir übers Wochenende weg und können es gar nicht aufessen.

Dann gibt es Reste-Puffer! Die nehmen wir zur Arbeit mit, im Brötchen, mit Dip, solo, warm, kalt, zu Salat, … und das Beste – man kann sie einfrieren und portionsweise auftauen!

Dieses Mal gab es Sellerie-Möhren-Puffer und Fenchel-Zucchini-Puffer. Ich muss ja gestehen, dass ich dafür kein wirkliches Rezept habe. Denn jedes Mal ist was anderes noch im Schrank, was beim nächsten Mal garantiert fehlt. Also gibt es hier nur eine solide Auswahl an Dingen, die drin sein MÜSSEN und Dingen, die drin sein können.

Was drin sein MUSS:

Gemüse – alles was sich zum reiben/ raspeln eignet, z.B.: Sellerie, Möhren, Zucchini, Fenchel, Kürbis, rote Beete, …
Gewürze und Kräuter – alles was schmeckt
Eier – je nach Gemüse-Menge ein oder zwei Eier

Was drin sein kann:

eine Kartoffel – die bindet gut oder dient auch schon mal als “Basis”
etwas Mehl – falls der Teig zu nass ist
anstatt Mehl gehen auch Haferflocken, Weizenkleie, Semmelbrösel, … – alles was den Teig etwas trockener macht
Zwiebeln und Knoblauch – das muss jeder selbst wissen… bei mir sind sie oft, naja, fast immer, also eigentlich immer dabei

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Sellerie-Möhren-Puffer:

1 Sellerieknolle
2 Möhren
1 Kartoffel
4EL Mehl (oder ein wenig mehr oder weniger)
2 Eier
Salz und Pfeffer
Öl zum braten

Fenchel-Zucchini-Puffer:

2 kleine Fenchelknollen oder 1 größere
1 kleine Zucchini
1 Ei
2-3EL Mehl
Salz und Pfeffer
Öl zum braten

Das Gemüse raspeln, reiben oder in die Küchenmaschine geben. Die Eier dazu und nun mit dem Mehl einen “glatten” Teig herstellen. Der Teig darf kleben und als “Pampe” erscheinen, aber nicht flüssig sein. Dann noch nach Lust und Laune würzen, bei dieser Kombination war ich ganz klassisch mit Salz und Pfeffer. Und dann in der Pfanne kleine oder große Puffer ausbacken.

Das ganze funktioniert natürlich auch mit weniger Gemüse oder mehr, einer anderen Gewichtung, Zusammensetzung… Ihr versteht schon… So Reste-Puffer sind einfach eine sehr flexible Sache.

1 Kommentar

  1. Oh das ist ein perfekter Tipp – auch wenn ich es hasse, schmeiße ich immer noch viel zu viel liegengebliebenes Gemüse weg. Ich glaube aber, mit dieser Puffer-Idee könnte sich dieser Zustand ändern :) Danke dafür!

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